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Auf Einladung der Europäischen Kommission nahm Lindita Komani, derzeitige Präsidentin von know&how Junior Enterprise (JE) Graz an der Konferenz und der Ausstellung „Creativity and Innovation- Best practices from EU Programmes“, die am 2. und 3. März in Brüssel stattfanden, als „Invited Speaker“ teil. Diese Veranstaltung wird als einer der führenden Events im Rahmen des Europäischen Jahres 2009 von Kreativität und Innovation betrachtet.
In der Conference Session „Youth Speaks“ konnte Lindita, die letztes Jahr als Projektmanagerin des Projektes „Building Junior Enterprises in Southeastern Europe“ den JADE Excellence Award 2008 in der Kategorie Most Innovative Project nach Graz holte, ihr Projekt vor einer großen Anzahl von hochkarätigen Teilnehmern aus ganz Europa, die dem Unternehmens-, NGO-, Politik- und Akademischen Bereich angehören, präsentieren. Ihr wurden Fragen über die Entstehung des Projektes, die bisherigen Ergebnisse und die Zukunftspläne gestellt. Bisherige Ergebnisse dieses Projektes sind die Entstehung einer JE in Kosovo, von 2 JEs in Albanien und einer JE in Bulgarien. Unterstützung wurde auch bei der Gründung von einer JE in Rumänien gegeben. Zukunftspläne sehen die Gründung von JEs in Bosnien, Kroatien, in der Türkei und Mazedonien vor. Einen wichtigen Schritt für den Erfolg dieses Projektes auf Landesebene in Albanien, Kosovo und Mazedonien stellt die Einbindung des Instituts Alb-Shkenca dar. Dieses Institut von Albanischen Wissenschaftlern ist in in Albanien, Kosovo und Mazedonien tätig. Lindita, die gleichzeitig Mitglied und Mitarbeiterin dieses Instituts ist, schaffte somit eine solide Ausgangsbasis für derartige Kooperationen zwischen Wissenschaftlern und Studenten. Das erklärte Ziel ist, kurz- bis mittelfristig an jeder Universität eine JE zu gründen.
Obwohl dieses Projekt nicht mit EU-Geldern finanziert worden ist, sondern mit eigenen Mitteln der Beteiligten an diesem Projekt sowie mit Unterstützung der Karl-Franzens-Universität Graz, wurde es als Vorzeigebeispiel vom JADE Netzwerk für diese Konferenz herangezogen. In vier Workshops, die ihren Fokus auf Kreativität und Innovation in lebenslangem Lernen, auf die Verbindungen zwischen Kreativität, Innovation und Unternehmertum, auf kulturelles Bewusstsein und Expression sowie auf kreative Partnerschaften legten, wurden erfolgreiche Projekte, die mit EU-Geldern finanziert wurden, präsentiert. Im Anschluss daran fand ein Brainstorming unter anderem auch darüber statt, wie diese Projekte in andere Kontexte übertragen werden könnten. Zum krönenden Abschluss des ersten Konferenztages hielt Ján Figel‘, EU-Kommissar für Ausbildung, Training, Kultur und Jugend, eine Rede über die Konferenz, über das Kreativitäts- und Innovationsjahr der Europäischen Union und über die Notwendigkeit von Innovation und Kreativität in der heutigen Wirtschaft und Gesellschaft. Im Anschluss daran lancierte der EU-Kommissar eine neue elektronische Plattform, auf der Informationen über die Projekte, die von der Europäischen Kommission finanziert werden, ausgetauscht werden können.
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